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Etelsen: Ermittlungen abgeschlossen
(Bericht: Polizeiinspektion Verden / Foto: Christian Butt) Etelsen. Dem Unglück auf dem Etelser Bahnhof, bei dem vor drei Wochen ein 58jähriger Asylbewerber aus Sri Lanka getötet wurde, liegt kein Fremdverschulden zugrunde. Dies haben Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Verden ergeben.
Der Getötete und sein jüngerer Begleiter waren aus Bremen kommend eher zufällig auf den Etelser Bahnhof gelangt und hatten sich bereits eine halbe Stunde vor dem Unglück dort aufgehalten. Das haben inzwischen mehrere Zeugen bestätigt, bei denen sich die beiden Männer nach einer Zugverbindung in Richtung Bremen erkundigt hatten. Warum der 58jährige bei der Einfahrt des Intercity-Zuges Oldenburg-Leipzig ins Gleisbett getreten ist, konnte durch die Ermittlungen nicht mit letzter Sicherheit geklärt werden. Ein Fremdverschulden ist allerdings auszuschließen. Zeugenaussagen zufolge sollen beide Männer zum Unglückszeitpunkt stark alkoholisiert gewesen sein und noch kurz vorher nebeneinander auf dem Bahnsteig gesessen haben. Der 58jährige wurde in dem Streifen zwischen Bahnsteigkante und Gleisbett von einem Seitenteil der Lok erfasst und in den Seitenraum geschleudert. Dabei wurde er vermutlich auf der Stelle getötet. Sein 40jähriger Begleiter erlitt einen Schock. Der Lokführer des Zuges hatte trotz sofort eingeleiteter Notbremsung und Signalgebung einen Zusammenprall mit dem Getöteten nicht verhindern können.
Wegen des Unglücks und der damit verbundenen Polizeimaßnahmen war es zu Behinderungen des Bahnverkehrs gekommen.
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