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Stadtverwaltung und Polizei ziehen positive Domweihbilanz
Verden (jme). Die 1019. Verdener Domweih war eine harmonische und vor allem sichere Veranstaltung. Dieses Fazit zogen gestern mittag Stadtverwaltung und Polizei anlässlich einer gemeinsamen Domweihnachlese.
Zwar wollten sich Marktmeister Rüdiger Nordorp und Polizeikommissariatsleiter Thomas Lissewski nicht auf konkrete Besucherzahlen einlassen, dennoch waren sich beide in ihrem subjektiven Empfinden einig: Gemessen an dem Besucheraufkommen und der Veranstaltungsdauer ist wenig passiert. Auf die sechs „tollen Tage“ verteilt, registrierte die Polizei insgesamt 31 Vorfälle, die ein Einschreiten der Ordnungskräfte erforderlich machten. Zumeist waren es kleinere alkoholbedingte Auseinandersetzungen, die am Rande des Festgeschehens eskalierten. „Die Gründe dafür hatten nicht immer etwas mit der Domweih zu tun“, so Polizeioberrat Thomas Lissewski, der sich aus polizeilicher Sicht mit dem Verlauf zufrieden zeigte und ein Lob an die Besucher aussprach: „Die Verdener Domweih ist ein Fest, zu dem jeder hingehen kann“. Neuralgische Tage seien erwartungsgemäß der Eröffnungstag am Sonnabend und der letzte Domweihtag am Donnerstag gewesen. An den anderen Tagen sei – was das Straftatenaufkommen betrifft – so gut wie nichts los gewesen. Das mag auch an den an bestimmten Tagen durch Bereitschaftspolizeikräfte aus Oldenburg unterstützten Domweihstreifen seiner Kollegen gelegen haben, die zu zweit oder zu dritt über die Festmeile patroulliert seien, so Lissewski.
Das herausragendste Delikt war eine räuberische Erpressung zum Nachteil eines 20jährigen Verdeners, die sich bereits im Vorfeld der Domweih in der Nacht zum Sonnabend ereignet hatte. Bei dieser Tat war das Opfer von vier oder fünf Tätern aus einer Gastwirtschaft geholt, in eine Garage gezerrt und ausgeraubt worden. „In dieser Sache gibt es einen konkreten Hinweis, der uns optimistisch stimmt, die Tat aufklären zu können“, erklärte Uwe Homes als Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes der Verdener Polizei, in dessen Zuständigkeitsbereich die angezeigten Straftaten nun abgearbeitet werden.
Für die Stadtverwaltung zog „Marktmeister“ Rüdiger Nodorp eine positive Bilanz. Auf dem Platz habe insgesamt eine gute Stimmung geherrscht. Was die Besucherzahlen betrifft, sei der Abwärtstrend der letzten Jahre gestoppt worden, so Nodorp.
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