|
Zurück zur Nachrichten-Übersicht

Reinhard Grindel bei der Präsentation in Berlin mit Schülern
Grindel: Der tote Winkel muss weg
Auf Initiative der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird es künftig mehr Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger geben. Dafür soll ein besonders gekrümmter oder ein vierter Außenspiegel auf der Beifahrerseite von LKWs sorgen.
Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel brachte es bei einer technischen Präsentation in Berlin auf den Punkt: „Der tote Winkel muss weg. Die zahlreichen Unfälle, gerade mit kleinen Kindern, zwingen uns Politiker zum schnellen Handeln.“ Nach Grindels Angaben verringert ein gekrümmter oder vierter Außenspiegel den toten Winkel von 38 auf 4 Prozent. In den Niederlanden, in denen der vierte Außenspiegel seit 2002 Pflicht ist, hat sich die Zahl tödlicher Unfälle aufgrund des toten Winkels halbiert.
Eingeführt werden soll die neue Spiegelvorschrift ab 2005. Ab dann müssten auch alte LKW nachgerüstet werden. Das Speditionsgewerbe und die Automobilindustrie haben sich mit dieser Neuerung bereits einverstanden erklärt, zumal die Kosten für jeden LKW unter 100 Euro liegen werden. Gestritten wird zwischen der rot-grünen Bundesregierung und der CDU/CSU nur noch darüber, ob nur LKW über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht die Spiegel gegen den toten Winkel haben müssen, oder dies bereits für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen gelten soll. „Dem Unfallopfer ist es egal, ob der Laster 7,5 oder 3,5 Tonnen hat. Wir müssen auch bei kleineren LKW den toten Winkel nahezu beseitigen“, betonte Reinhard Grindel. Der CDU-Politiker hob jedoch gleichzeitig hervor, dass diese technische Innovation natürlich nicht eine gute Verkehrserziehung ersetzen kann. Alle Verkehrsteilnehmer müssten sich der Gefahren, die von abbiegenden LKWs ausgingen, sehr bewusst sein.
|
| Termine |
15. - 31 Oktober:
23. Oktober:
30. Oktober:
|
|