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Stünker: Neonazi-Zentrum politisch verhindern
„Politisch muss jetzt mit allen Mitteln verhindert werden, dass sich im Landkreis Verden ein Zentrum für Neonazis entwickeln kann. Leider rückt dieses Szenario mit dem Verkauf des Heisenhofs an den wegen Volksverhetzung vorbestraften Hamburger Neonazi-Anwalt Jürgen Rieger in den Bereich des Möglichen“, so Joachim Stünker tief besorgt zu den aktuellen Enthüllungen in Dörverden. Bis 1997 hatte die Bundeswehrverwaltung das Heisenhof-Gelände von der Industrieverwaltungsgesellschaft (IVG) angemietet und für die Standortverwaltung genutzt. Stünker: „Eine Bundesbehörde, um hier jeden Zweifel von vornherein auszuschließen, ist bei dem Anfang Juni 04 vollzogenen Verkauf durch die IVG nicht tätig gewesen“. Den Verkauf des Heisenhofs an die Wilhelm-Tietjen-Stiftung vertreten durch den Hamburger Neo-Nazi-Anwalt Rieger, der auf einem Gut in Schweden lebt und die dortige rechtsradikale Szene unterstützt, bezeichnete der örtliche Bundestagsabgeordnete als politisch nicht hinnehmbar; alle Parteien im Landkreis Verden müssten dem daher begegnen. „Ich unterstützte daher die Forderungen der örtlichen SPD-Dörverden über die Planungshoheit der Gemeinde Einfluss zu nehmen. Ebenso begrüßenswert sind die Vorschläge von Polizeichef Axel Rott, „alle polizeilichen Register zu ziehen“ und eine Sonderkonferenz von Polizei, Landkreis, Gemeinde und IVG einzuberufen. Darüber hinaus sollte versucht werden, diesen Verkauf gänzlich rückgängig zu machen.“
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15. - 31 Oktober:
23. Oktober:
27. Oktober:
30. Oktober:
18. Dezember:
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