|
Zurück zur Nachrichten-Übersicht
Grindel: Arbeitslosenzahl ist Alarmsignal
CDU-Bundestagsabgeordneter besorgt über Lage der Baubranche
Die erneut hohe Arbeitslosenzahl im Landkreis Verden ist für den CDU-Bundestagabgeordneten Reinhard Grindel ein Alarmsignal. „Die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl steigt in Verden. Das zeigt, dass die ganzen Hartz-Gesetze bisher nichts gebracht haben.“
Besonders bedenklich seien die Zunahme an Kurzarbeitern und die schwierige Lage der Bauwirtschaft. „Diese Branche ist in unserer Region besonders prägend. Es zeigt sich jetzt, wie verhängnisvoll es wäre, wenn die SPD-Pläne auf Streichung der Eigenheimzulage realisiert würden“, betonte Grindel.
Sehr besorgt ihn auch der weitere Abbau von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen. „Jeden Tag gehen in Deutschland 1.500 Arbeitsplätze verloren. Wir brauchen endlich erfolgreiche Maßnahmen, um die Verlagerung von Beschäftigung ins Ausland und die zunehmende Rationalisierung zu stoppen“, erklärte der CDU-Bundestagsabgeordnete. Deshalb sei es jetzt dringend nötig, für mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt zu sorgen und Einstellungshindernisse abzubauen. Es sei abwegig, dies als Sozialabbau zu bezeichnen. Grindel: „Der größte Sozialabbau ist die Massenarbeitslosigkeit. Ich bin sicher, dass die Menschen lieber Arbeit mit weniger Kündigungsschutz als Arbeitslosigkeit mit viel Kündigungsschutz wollen.“
Nach Ansicht des CDU-Politikers werde auch Hartz IV Stückwerk bleiben, wenn nicht ein Gesamtkonzept auf den Weg gebracht werde, das Arbeit und Investitionen in Deutschland wieder attraktiv mache.
|
| Termine |
15. - 31 Oktober:
23. Oktober:
27. Oktober:
30. Oktober:
18. Dezember:
|
|