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Bürgermeister Manfred Cordes mit den Veranstaltern
Gewerbeflächenentwicklung ist Thema in Oyten
Das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung (NIW) stellte am 22. März d.J. in Oyten in Gegenwart von Herrn Staatssekretär Werren aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr die Ergebnisse einer zusammenfassenden Bewertung der regional vorhandenen Flächenpotenziale für die zukünftige gewerbliche Entwicklung in den Landkreisen Diepholz, Osterholz und Verden vor.
Ziel des Konzeptes, das im Laufe des Jahres 2004 vom Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung in engem Schulterschluss mit den Landkreisen, Städten, Gemeinden sowie den Kammern erarbeitet wurde, ist die Entwicklung und langfristige Sicherung eines überregional wettbewerbsfähigen Gewerbeflächenangebots.
In einem ersten Schritt sind für die drei beteiligten Landkreise die jeweils vorhandenen Gewerbegebiete einer intensiven Betrachtung und Bewertung durch die Gutachter unterzogen worden. In einem zweiten Schritt sind bereits konkret geplante Gewerbegebiete sowie darüber hinaus zusätzliche Potenzialflächen auf ihre Stärken und Schwächen hin geprüft worden. Anschließend hat das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung den Auftraggebern Empfehlungen für die Mobilisierung, Entwicklung und die Vermarktung dieser Flächen gegeben.
Vorteile für die Städte und Gemeinden ergeben sich vor allem aus einer erhöhten Transparenz über die Angebots- und Nachfrageseite. Dies ermöglicht eine regional abgestimmte „Gewerbeflächenpolitik mit Augenmaß“, die dazu beiträgt, Kosten für überdimensionierte Planung und überzogene Bodenbevorratung zu sparen. Auf der anderen Seite bietet das Konzept Empfehlungen für die langfristige Sicherung von besonders hochwertigen Flächen, die von anderen Nutzungen freigehalten werden sollten. Nicht zuletzt gibt das Konzept gezielte Anstöße zur Abstimmung und Kooperation mit Nachbarstandorten.
Für die Landkreise Diepholz, Osterholz und Verden, die in Oyten durch Landrat Stötzel, Wirtschaftsförderer Lebedinzew und Ersten Kreisrat Butz vertreten waren, steht damit eine Arbeitsgrundlage zur Sicherung eines nachfragegerechten und hochwertigen Angebots zur Verfügung, mit der sich das Umland in Planungs- und Abstimmungsprozessen des gesamten Wirtschaftsraumes Bremen positionieren kann.
Die Erarbeitung der Gewerbeflächenentwicklungskonzepte ist durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gefördert worden. Herr Staatssekretär Werren unterstrich durch seine Teilnahme die zentrale Bedeutung einer vorausschauenden und marktgerechten Gewerbeflächenpolitik für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Region und erläutert die Eckpunkte der neuen Strukturpolitik des Landes.
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22. April:
23. April:
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