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Joachim Stünker bei einer Rede im Bundestag
Stünker: Skinhead-Bands planen Aktion in Landkreis Verden
„Die Meldungen des niedersächsischen Verfassungsschutzes sind alarmierend“ erklärt der örtliche Bundestagsabgeordnete. Die Sprecherin des niedersächsischen Verfassungsschutzes, Marion Brandenburger, hatte eine starke Zunahme von Skinhead-Bands, die so genannte „Hassbotschaften“ verbreiten, bestätigt. Innerhalb eines Jahres habe sich die Zahl in Niedersachsen auf etwa zwölf verdoppelt. Im Bundesland gebe es etwa 450 organisierte Neonazis und weitere „etwa 1000 gewaltbereite Rechtsextremisten“. Die rechtsextremen Aktivitäten zielten besonders auf Schulen im Bremer Umland. „Speziell bei uns in Verden und Rotenburg sind konzertierte Aktionen an Schulen geplant“ warnt Stünker. Eine „konspirative Kooperation“ von 56 Freien Kameradschaften, Naziskinheadgruppen, Musiklabels und Versänden, die auch vom „V7 Versand“ in Schleswig-Holstein unterstützt werde, kündigte die Verteilung ihres Propagandamaterials gerade in den Städten Verden und Rotenburg an.
„Jugendliche werden vielfach an den Schulen über Skinhead-Musik an die rechtsextreme Szene herangeführt“, so Stünker, der erst vor kurzem mit dem Verdener Polizeichef Axel Rott die aktuelle Situation erörtert und mit Achimer Schülerinnen und Schüler, die ihn wegen rechtsextremer Aktivitäten an ihrer Schule um Unterstützung gebeten hatten, vor Ort diskutiert hatte. „In der Auseinandersetzung mit dieser zu Gewalttaten aufrufenden, rassistischen und fremdenfeindlichen Musik dürfen wir in der Sensibilisierung von Lehrern, Eltern und Schülern nicht nachlassen“ bekräftigt der Rechtspolitiker.
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