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Zurück zur Nachrichten-Übersicht Leserbrief von Lüder Brüggemann Da in den letzten Tagen in dieser Zeitung viel über das Plakat für die „Formula of Jungle and Breakbeatz“ am 11.09.04 im Dröönläänd geschrieben wurde, werde ich jetzt als Verantwortlicher Stellung beziehen. Dass der Veranstaltungstermin auf den 11.09.04 fällt ist eventuell nicht perfekt, allerdings denke ich auch, dass man nicht den Fehler machen sollte aufgrund der Ereignisse des 11.09.01 sein Leben lang zu trauern und an diesem Tag niemals wieder zu feiern. Täte man dieses doch, so gebe es mit Sicherheit noch weitaus mehr Termine, an denen schreckliche Dinge geschehen sind und an denen man demnach nichts unternehmen dürfte. Ich will damit nicht sagen, dass wir von der MIAU die Anschläge auf das World Trade Center nicht genauso schrecklich finden, wie wahrscheinlich jeder andere auch. Wir sind nur der Meinung, dass es legitim ist, wenn man drei Jahre später an diesem Tag eine Veranstaltung durchführt. Wir feiern mit dieser Party nicht den Tod unschuldiger Menschen, wie Herr Hocker schreibt. Die „Formula of Jungle and Breakbeatz“ ist eine Musikveranstaltung aus dem Bereich der Drum `n Bass Musik und hat nichts mit den Terroranschlägen zu tun. Zu dem Motiv auf dem Plakat, welches nur dazu dient, die Veranstaltung künstlerisch dargestellt anzukündigen und nichts mit dem Inhalt der Veranstaltung zu tun hat, kann ich nur sagen, dass nicht wie in dem Artikel „11. September-Party im Dröönläänd“ und in dem Leserbrief von Herrn Hocker beschrieben, das World Trade Center abgebildet ist. Es ist auch kein „stilisiertes Foto von den deutlich erkennbaren Türmen des brennenden World Trade Centers“, sondern einfach nur eine Lautsprecherbox, die weder brennt noch explodiert. Ich frage mich, Herr Hocker, wo sie auf diesem Plakat deutlich das brennende World Trade Center erkennen. Ich kann es zumindest nicht. Es käme uns niemals in den Sinn ein solch schreckliches Ereignis als „Motto“ für eine Veranstaltung zu nehmen. Ihre Vorschläge für Veranstaltungen, die als Motto einen großen Terroranschlag haben, haben demnach absolut nichts mit unserer Veranstaltung gemeinsam und sind in meinen Augen auch nicht angebracht und zudem äußerst geschmacklos. Im Nachhinein, und durch den Zeitungsartikel darauf aufmerksam gemacht, verstehe ich zwar, dass manch einer die Lautsprecherbox als Symbol für den Turm des World Trade Centers sieht, allerdings ist dafür schon eine Menge Fantasie von Nöten und dieser Vergleich ist in keinem Fall von uns beabsichtigt. Das Motiv des Plakats hat also nicht im Geringsten etwas mit irgendeiner politischen Meinung oder mit Anti-Amerikanismus zu tun. Falls nun wegen der „morbiden Fantasie“, die nicht von uns ausgeht, sondern von denen die in das Plakatmotiv das brennende World Trade Center hineindeuten, ein seit sehr vielen Jahren ehrenamtliches Engagement von 16-25-jährigen nicht mehr erwünscht ist, so würde mich dieses sehr wundern und enttäuschen. Den Erlös der Veranstaltung können wir leider niemandem spenden, da dieser dringend benötigt wird, um weiterhin ehrenamtliche Jugendarbeit zu leisten denn es ist ja bekannt, dass die finanzielle Unterstützung von Jugendvereinen nicht gerade sehr großzügig ausfällt, weswegen wir jeden einzelnen Euro dringend benötigen um der Achimer Jugend weiterhin regelmäßig Veranstaltungen bieten zu können. |
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