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Großfeuer in Fischerhude: Bewohner in letzter Sekunde gerettet
Fischerhude (jme). Nachdem erst am Freitagnachmittag ein 72jähriger Mann aus Oyten beim Brand seines Wohnhauses zu Tode gekommen war, ist es am frühen Sonnabendmorgen im Nordkreis zu einem weiteren Großbrand gekommen. In Fischerhude ging ein Einfamilienwohnhaus in Flammen auf. Der Bewohnerin, ihrer Mutter und ihrer Tochter, die zu Besuch weilten, gelang es in letzter Sekunde, sich vor dem Feuer in Sicherheit zu bringen. Das Einfamilienwohnhaus, Baujahr 1911, ist durch die Auswirkungen des Brandes derart in Mitleidenschaft gezogen, dass es bis auf weiteres unbewohnbar ist. Der entstandene Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen der Polizei rund 150 000 Euro.
Die Stunden vor Ausbruch des Brandes hatte die Hausbesitzerin auf einer Feier in der Nachbarschaft verbracht. Als sie gegen 03.30 Uhr in ihr Haus zurückkehrte, hatte sie sich Schlafen gelegt. Ein ungewohntes Knacken ließ die Hausbesitzerin dann um kurz vor 5 Uhr aus dem Schlaf schrecken. Als sie auf den Flur trat, stand dort ein Wandschrank in Flammen. Eigene Löschversuche schlugen fehl, so dass die Frau ihre Mutter und Tochter weckte und ins Freie lief. Die sofort alarmierte Fischerhuder Feuerwehr, die noch von weiteren Wehren aus der Umgebung unterstützt wurde, musste ein Großteil der Löscharbeiten unter Atemschutzgeräten durchführen.
Die Ursache des Brandes ist zurzeit noch unklar. Beamte des für Brandermittlungen zuständigen 1. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Verden werden die weiteren Ermittlungen übernehmen. Sie bitten Personen, die in Zusammenhang mit dem Brand Hinweise geben können, sich unter Telefon 04231/8060 zu melden.
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