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Thedinghausen: Entwarnung nach gemeldetem Gefahrgutbrand
Thedinghausen (jme). Ein als Gefahrgutbrand gemeldetes Feuer in Thedinghausen beschäftigte am Donnerstagmittag ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr. Nachdem die Rauchwolke sich verzogen hatte, entpuppte sich das vermutete Großfeuer als Brand eines ehemaliger Lokschuppen auf dem Thedinghauser Bahnhof.
Aufgrund der ersten Meldungen, dass auf dem Thedinghauser Bahnhof Giftfässer brennen würden, hatte die Einsatzleitung zunächst weitreichende Absperrmaßnahmen eingeleitet: Die Räumlichkeiten und der Parkplatz eines Supermarktes in der Syker Straße wurden geräumt, rund 700 Kinder des benachbarten Schulzentrums durften das Schulgebäude nicht verlassen, und über Rundfunk wurde die Bevölkerung aufgerufen, Fenster und Türen zu schließen.
Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr war gegen Mittag zum Thedinghauser Bahnhof ausgerückt, weil noch Fässer mit Lösungsmittel in dem Gebäude vermutet wurden - ein Irrglaube wie sich herausstellte. Der Dachstuhl des 6x30 Meter großen Gebäudes ging in Flammen auf. Zwei abgemeldete Pkw, die in dem Schuppen untergestellt waren, wurden durch herabfallende Dachziegel in Mitleidenschaft gezogen. Rund eine halbe Stunde nach Eingang der ersten Meldung hatte die Thedinghauser Feuerwehr den Brand unter Kontrolle und konnte bezüglich der vermuteten Gefahrstoffe Entwarnung geben. Vorsorglich hatten Polizei und Feuerwehr rund um die Brandstelle weitreichende Absperrmaßnahmen eingeleitet: Die Räumlichkeiten und der Parkplatz eines angrenzenden Supermarktes wurden geräumt, rund 700 Schüler des Thedinghauser Schulzentrums durften das Gebäude nicht verlassen, und die Bevölkerung wurde über Rundfunk aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zu Behinderungen des Zugverkehrs kam es nicht – die Bahnstrecke neben dem alten Lokschuppen wird schon seit Jahren nicht mehr genutzt.
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